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In den letzten Monaten wurde viel über radikale Dezentralisierung gesprochen – ausgelöst durch Bill Andersons Ansatz bei Bayer. Gleichzeitig wächst das Interesse an menschenzentrierten Modellen wie New Worker. Beide verfolgen ein ähnliches Ziel: mehr Freiheit, weniger Bürokratie, mehr Wirksamkeit.
Doch sie tun es auf sehr unterschiedliche Weise. Ich habe mir beide Systeme einmal mit einer kleinen SWOT-Perspektive angeschaut:
🔵 New Worker (Martin Mantz)
Stärken: Balance aus Selbstorganisation und klarer Governance (ESVI), hohe Motivation, psychologische Sicherheit, Orientierung durch Duale Führung.
Schwächen: Braucht Zeit, Kultur und Haltung.
Chancen: Stärkerer Zusammenhalt, nachhaltige Veränderung, hohe Attraktivität für Talente.
Risiken: Wird oft unterschätzt oder mit „Chaos“ verwechselt, wenn Führung nicht sauber definiert ist.
🔴 Bayer (Bill Anderson)
Stärken: Extreme Entscheidungsgeschwindigkeit, unternehmerische Freiheit, weniger Managementebenen.
Schwächen: Hohe Belastung für Teams, Risiko der Überforderung und fehlender Integration.
Chancen: Ideal für Hochleistungs-Umfelder mit schneller Innovation.
Risiken: Kulturbrüche, Instabilität, hohe Fluktuation.
🟨 Und die Frage, die sich viele stellen:
Welcher Ansatz ist realistischer? Meine Beobachtung:
👉 Für 70–80 % der Unternehmen ist ein menschenzentrierter, strukturiert selbstorganisierter Ansatz wie New Worker realistischer und nachhaltiger.
👉 Ein radikal-dezentralisiertes Modell wie bei Bayer funktioniert eher in hochspezialisierten, sehr agilen und kapitalstarken Umfeldern.
Am Ende ist nicht die Idee entscheidend, sondern die Passung zum System, zur Kultur und zu den Menschen, die darin arbeiten.
Was denkt ihr?
Welche Form der Freiheit ist in euren Organisationen wirklich lebbar – strukturiert oder radikal?