Im FrĂŒhjahr erscheint mein Buch âBye-Bye Chefâ. Es beschreibt ein erprobtes New-Worker-Managementsystem â jenseits von Kontrolle, Mikromanagement und alten Machtlogiken.
Im Urlaub hatte ich zwei GesprĂ€che, die mir wieder einmal gezeigt haben, worum es bei moderner FĂŒhrung wirklich geht.
Eine Unternehmerin aus Ăsterreich sagte mit entwaffnender Klarheit:
Sie sieht keinen Sinn darin, Geld fĂŒr Kontrolleure auszugeben. Ihre Mitarbeitenden sind stolz, wenn sie eigene Lösungen entwickeln. Verantwortung und Zusammenhalt wachsen ganz von selbst.
Kurz darauf erzÀhlt mir eine Mitarbeiterin aus einer deutschen Bank das Gegenteil:
Viele wehren sich gegen Selbstorganisation. Warum Entscheidungen treffen, wenn genau das nicht bezahlt wird?
Gleiche Idee. Zwei völlig unterschiedliche RealitÀten.
Der Unterschied ist nicht Selbstorganisation.
Der Unterschied ist Reife.
Ein New-Worker-Managementsystem scheitert selten am Konzept. Es scheitert daran, wie es eingefĂŒhrt wird â und ob Menschen wirklich eingeladen werden, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, statt sie nur zusĂ€tzlich aufzubĂŒrden.
Wer FĂŒhrung neu denken will, muss tiefer ansetzen als bei Methoden. Es geht um Haltung, Klarheit und um den Mut, Kontrolle loszulassen.
đ FĂŒr das Buch âBye-Bye Chefâ vergebe ich bis zu 50 Freiexemplare.
Wer eines möchte, darf sich gern bei mir melden.
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