„Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“

Sagt das Sprichwort.
In vielen Organisationen stimmt das –
außer der Dritte ist die Führungskraft.
Dann passiert Folgendes:
Zwei Mitarbeitende haben einen Konflikt.
Beide fühlen sich im Recht.
Und beide schauen nach oben.

„Du bist doch Führung. Klär das bitte.“ Willkommen im Drama-Dreieck:

👉Für den einen sollst du Retter sein
👉Für den anderen Richter
👉Und nach der Entscheidung bist du für mindestens eine Seite der Täter

Der eigentliche Konflikt? Bleibt fein säuberlich zwischen den Beteiligten liegen. Das ist eine der großen Schwächen klassisch hierarchischer Systeme:
👉 Konflikte werden nach oben delegiert – Verantwortung gleich mit.
Kurzfristig wirkt das stabil.

Langfristig trainiert es genau das, was wir eigentlich vermeiden wollen:
❌ Abhängigkeit
❌ Konfliktvermeidung
❌ fehlende Selbstverantwortung

In menschenzentrierten, selbstorganisierten Systemen gilt ein anderer Gedanke: Wenn zwei sich streiten, lernen sie.

Die Führungskraft sorgt nicht für Lösungen – sondern für einen sicheren Rahmen, in dem Klärung möglich ist.
👉Keine Schiedsrichterpfeife.
👉Kein Urteil.

Sondern Haltung, Struktur und Vertrauen.
👉 Führung heißt nicht, Konflikte zu lösen. Führung heißt, Menschen zu befähigen, es selbst zu tun.

Weitere Beiträge

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur.

Menü

Bleiben Sie neugierig
und informiert